
www.4409.de
Eine jüdische Familie, deren Vermögen während der NS-Zeit unrechtmäßig enteignet wurde – und deren Nachfahren bis heute um Aufklärung kämpfen.
„NS‑verfolgungsbedingtes Unrecht darf nicht durch formale Verjährungsregeln oder institutionelles Verschweigen der gerichtlichen Aufarbeitung entzogen werden.“
— Grundsatz der Wiedergutmachung


Eine historische und juristische Dokumentation über enteignetes jüdisches Vermögen bei der Sparkasse Hagen – und den jahrzehntelangen Kampf um Gerechtigkeit.
Simson Cohen überweist eine erhebliche Mitgift für seine Tochter auf das Konto 4409 bei der Sparkasse an Volme und Ruhr in Hagen.
Arthur Levy, Schweizer Bürger jüdischer Herkunft, wird Opfer der nationalsozialistischen Vermögensentziehung. Das Guthaben verschwindet.
Jahrzehntelange juristische Auseinandersetzung: Landgericht Hagen, OLG Hamm, Bundesgerichtshof Karlsruhe. Die Sparkasse verweigert Akteneinsicht.
Deutschland hat eine Verantwortung gegenüber den Opfern des NS-Unrechts. Dieser Fall steht exemplarisch für Tausende ungeklärte Fälle.
Der Kampf für Gerechtigkeit geht weiter – hier finden Sie die neuesten Entwicklungen im Rechtsstreit um das enteignete Konto 4409.
Nichtzulassungsbeschwerde beim BGH (2025/2026)
Nach dem Urteil des OLG Hamm ist die Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe anhängig. Gleichzeitig läuft eine Aufsichtsbeschwerde bei der BaFin sowie eine Petition beim Bundestag. NS-Unrecht muss immer justiziabel sein – die Gerechtigkeit hat kein Verfallsdatum.
Vollständige Dokumentation auf simson-cohen.de

Das Diagramm zeigt den juristischen Weg von Holocaust-Opfern und deren Nachfahren zur Rückerstattung enteigneten Vermögens in Deutschland. Ausgangspunkt ist die systematische Enteignung jüdischen Eigentums während der NS-Zeit (1933–1945). Nach 1945 wurden zwar gesetzliche Wiedergutmachungsverfahren eingerichtet (Bundesrückerstattungsgesetz, BRüG), in der Praxis scheitern Ansprüche jedoch häufig an fehlenden Akten, Verjährungsfristen und mangelnder Kooperationsbereitschaft der beteiligten Institutionen. Im Fall Arthur Levy / Konto 4409 verweigerte die Sparkasse Hagen (heute: Sparkasse an Volme und Ruhr) über Jahrzehnte den Zugang zu historischen Kontounterlagen. Der Rechtsweg führte über das Landgericht Hagen und das OLG Hamm bis zum Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe.
Aktueller Stand der aufsichtsrechtlichen Beschwerden und parlamentarischen Petitionen im Fall Arthur Levy.
Az. Sparkasse an Volme und Ruhr – §§ 25a, 25b KWG
Eingabe gem. Art. 17 GG – NS-Vermögen / Sparkasse Hagen
Bundesgerichtshof Karlsruhe – nach OLG Hamm 7. Mai 2025
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