Klage gegen Sparkasse Hagen – Arthur Levy NS-Unrecht Konto 4409 Wiedergutmachung Hagen Westfalen
Widersprüchliche Archivangaben: Transparenz bei NS-bezogenen Vermögenswerten der Sparkasse Hagen (Sparkasse an Volme und Ruhr)
Simson Cohen, Arthur Levy und das Konto 4409 der Sparkasse Hagen – Rechtsstreit vor dem Landgericht Hagen und OLG Hamm
OLG Hamm Urteil vom 7. Mai 2025 – Restitution NS-enteignetes Bankguthaben Hagen NRW
Simson Cohen und Arthur Levy: Dokumente zu nachrichtenlosen Vermögenswerten und Verantwortung der Sparkassen in Hagen, Nordrhein-Westfalen
Jüdische Geschichte Hagen: NS-Enteignung, Bankguthaben und der Kampf um Wiedergutmachung im Ruhrgebiet
Klage gegen Sparkasse an Volme und Ruhr
Rechtsstreit um enteignetes Bankguthaben aus der NS-Zeit
Aufgrund der Recherchen des Hagener Künstler Dietmar Schneider hat der Nachkomme von Simson Cohen (Urgrossvater) und Arthur Levy (Grossvater) im Schweizerischen Bundesarchiv in Bern im November 2019 den Hinweis gefunden, dass Simson Cohen für die Heirat von Arthur Levy mit seiner Tochter Erna Levy dem Schwiegersohn eine Mitgift auf ein Konto der damaligen Sparkasse Hagen (NRW, heute Sparkasse an Volme und Ruhr) überwies (Anfang der 30-er Jahre); die Mitgift war grosszügig und stellte eine beträchtliche Summe dar.
Arthur Levy war schweizerischer Staatsbürger und hatte seinen Wohnsitz in Bern, Schweiz. Aufgrund der diskriminierenden Devisenbestimmungen in Deutschland in den 30-er Jahren wurde ihm die Auszahlung des Bankguthabens in die Schweiz verweigert. Arthur Levy versuchte noch vergeblich über das Schweizerische Aussenministerium (heute EDA) und die damalige schweizerische Gesandtschaft in Berlin zu erreichen, dass die Schweiz bei den zuständigen Behörden in Deutschland interveniert, damit das Guthaben überwiesen werden kann. Das Schweizerische Aussenministerium hatte Arthur Levy jedoch aufgefordert, selber zu beweisen, dass er sein Geld aufgrund einer Notlage benötigt (Härtefall).